Our time in Down Under

04Januar
2013

New Years Eve in Sydney

Dieses Silvester war mit Sicherheit das spektakulärste, chaotischste und verplanteste, das wir je   hatten!

Geplant war, am 31. Morgens ganz entspannt mit Sack und pack auf zum Opernhaus zu gehen, um den Tag über auf das Feuerwerk zu warten und ganz gemütlich von einem guten Platz aus mit Blick auf´s Opernhaus ins neue Jahr zu feiern.  Aber was läuft schon nach Plan?

Am 30. abends ruft uns Vicky total aufgeregt an, wir müssten schon die Nacht am Opernhaus verbringen, um einen guten Blick auf das größte Feuerwerk der Welt zu bekommen. Also haben wir fix das nötigste zusammengepackt: nur ein paar Schlafsachen, ein Zelt und ein paar Isomatten…

Um 11 Uhr haben wir dann unser Lager in der ersten Reihe mit super Blick auf Opernhaus und Harbourbridge aufgeschlagen, außer uns nur ein paar Chinesen, die auf die andere Seite des OH gegangen sind… Erste zweifel kamen, ob wir nachts von Securityleuten verscheucht werden würden… Doch diese liefen grinsend an uns vorbei, sodass wir uns nach ein paar wachen Stunden alle schlafen legten…Außer Sandi, die konnte bei dem ganzen Trubel nicht schlafen und verbrachte die Nacht wach :D Um 5 wurden wir von dem Lärm der Kräne wach, die Dixis über unseren Löpfen transportierten!

Als wir am nächsten morgen erfuhren, dass die Gates geschlossen seien und niemand mehr hereinkäme, der das Gelände einmal verlassen hat, standen wir vor einem großen Problem: Wir saßen in Pyjama und mit unserem Zelt vor´m Opernhaus und waren unmöglich in der Lage, nach dem Feuerwerk noch feiern zu gehen oder auch nur ein schönes Foto zu machen!

Die Lösung waren Joe und seine Frau, die uns netterweise unsere Sachen abnahmen und unsere feiertauglichen Klamotten brachten! (Dankeschön, ihr habt unseren Abend gerettet! :)

Und so konnten wir tatsächlich Silvester mit Blick auf Opernhaus und Harbourbridge, in der ersten Reihe UND mit Kleid feiern :)

Bondi Beach

04Januar
2013

Roadtrip von Adelaide nach Sydney

Am 14.12. haben Sandi und ich uns wieder in Adelaide getroffen, und sint mit 2 anderen Jungs zusammen Richtung Sydney aufgebrochen. Das Highlight auf dem ersten Abschnitt bis Melbourne war die Great Ocean Road mit den 12 Aposteln. Die Straße verläuft für einige Kilometer direkt am Meer  entlang, unterwegs sind richtig schöne Sandstrände, hinter denen riesige Steilwände stehen. Das Wasser prallt dort mit enormer Gewalt gegen die Klippen und ist ziemlich kalt, sodass wir nicht schwimmen gegangen sind ;)

Am 17.12. sind wir dann in Melbourne angekommen, die erste Nacht haben wir auf einem Campingplatz weiter außerhalb geschlafen und ab dem nächsten morgen konnten wir wieder für ein paar Nächte das Hostelleben genießen J

Am 18. Haben wir abends in meinen Geburtstag reingefeiert, leider waren die Jungs so fertig, dass nur noch Sandi und ich es bis in den Club geschafft haben ;)

Mein Geburtstag hat morgens mit einem riesigen Frühstück gestartet ( Danke Sandi J) und abends sind wir auf´s Skydeck gefahren ( höchstes Gebäude Australiens) um den Ausblick über die Stadt zu genießen.

Am 24. Haben wir uns morgens auf den Weg zum Wilson Promontory gemacht, ein Nationalpark mit richtig schönen Stränden. Leider war das Wetter nicht so sommerlich wie gehofft, aber wie haben Weihnachten trotzdem am Strand und mit Barbeque gefeiertJ Wir haben uns unseren Lieblingssekt aus dem Aldi gegönnt und eine kleine Wichtelrunde gab´s auch J

Am nächsten Tag sind wir in Canberra angekommen- Großstadtfeeling? –Fehlanzeige! Die Stadt hat die Größe einer Kleinstadt und hat außer dem Parliament und ein paar Museen echt nicht viel zu bieten.. Nach einem Spaziergang durch einige Kunstmuseen, für den ich Sandi und die Jungs nicht so begeistern konnte, haben wir uns abends bei einem super lieben Couchsurfer eingenistet und ein paar nette Stunden verbracht. Daniel kommt aus dem ärmsten Land der Welt und lebt seit einigen Monaten in Australien, getrennt von seiner Familie und weit weg von zu Hause…

Zwar war das Äthiopische Brot etwas zu salzig für unseren Geschmack, aber wir konnten bei Daniel mit unseren Schokipfannkuchen überzeugen J

Am 27. Sind wir nach 5 Monaten und 10 Tagen wieder da angekommen, wo wir gestartet sind, ein komisches Gefühl… Die erste Nacht haben wir mitten in der Stadt auf einem Berg wildgecampt, am nächsten morgen haben wir uns dann von den Jungs verabschiedet und uns auf den Weg zu Joe und seiner Family gemacht. ( Joe ist ein Freund von meinem Onkel Alfons)

Dort wurden wir sehr herzlich empfangen und konnten endlich mal wieder eine warme Dusche nehmenJ

 

03Dezember
2012

Au-Pair in Freo

Seit knapp 2 Wochen bin ich jetzt in Fremantle in einer supernetten Family. Mit Arlo (1 Jahr) und Lola (3) verbringe ich den Nachmittag meist am Strand oder auf sämtlichen Playgrounds der Stadt. Morgens hab ich Zeit für mich, die meiste Zeit chill ich, mit dem Rad in der Stadt unterwegs oder auf der Suche nach den besten Stränden in der Umgebung :)

An meinem ersten freien Tag bin ich mit dem Zug nach Perth gefahren, die Stadt ist ganz schön, aber keine "besonderen" Highlights, der River ist im Vergleich zu den Stränden hier an der Westküste nicht so überwältigend. Ganz spontan war ich dann auch noch beim Piercer... :)

An meinem zweiten "day off" bin ich nach Cottesloe gefahren, richtig toller weißer Sandtrand da :) Auf dem Rückweg bin ich spontan ein bisschen früher ausgestiegen, weil ich vom Zug aus ganz viele Kites am Strand sehen konnte, richtig cool!

Die Familie hat ein Ferienhaus in der Nähe von Margareth River, in dem wir eine Woche waren. Die Strände da sind einfach toll! Leider muss ich in einer Woche schon wieder weg von hier, weil mein Flug nach Adelaide geht, aber da erwartet mich Vicky ja schon :) Cotteslos Perth Margareth River Lola :)

18November
2012

Couchsurfing in Adelaide

Am Freitag sind Vicky und ich nach unserem Roadtrip in Adelaide angekommen, wir waren direkt von der Stadt begeistert!

Nachdem ich ein bisschen durch die Stadt geschlendert bin, habe ich beschlossen mich nach einer Couch für die Nacht umzusehen.. Daraus wurde die beste Schlafstätte in den letzten 4 Monaten ;)

Wir hausen seitdem bei Roey aus Israel, mitten in der City in einem superchicken Apartment :)

Als wir abends um 9 geschafft mit unseren Backpacks die Wohnung erreichten, kam uns schon der Pizza-Geruch entgegen, danach gabs den besten Wein aus der Region :) Es folgte eine Pub-Tour durch Adelaide mit Roeys Freunden, die tanzend vor einem Straßengitarristen endete.

Am nächsten morgen sind wir zu dritt nach Hahndorf gefahren, ein deutsches Dorf in der Nähe von Adelaide. Es gab einen deutschen Supermarkt, indem alles total überteuert war! ( Eine kleine Tafel Milka für 5,5o $ ) 

Wir haben Klöße, Rotkohl, Sauerkraut und Wienerwürstchen eingekauft um Roey von der deutschen Küche zu begeistern... Hat leider nicht funktioniert. Außer den Wienern kam unser Essen nicht so gut an..

Heute morgen sind wir zum Farmer Market gefahren, haben frisches Obst eingekauft und sind ab zum Beach nach Glenelg gefahren.

Haben beim South Australian Beachvolleyball-Tunier zugeguckt und danach selbst eine Runde gespielt, wie Roey sagen würde : It was amaaaazing!

17November
2012

Bilder zum Roadtrip

Devils Marbles   Kamele am Straßenrand Uluru Die Olgas

16November
2012

1 Mountain, 2 girls & 10 Billion flies

Am 8.11. startete meine zweite Reise durchs Outback mit Vicky - sie wurde komplett anders

als die erste, sie wurde legen - wait for it –

Den ersten Tag verbrachten wir singend und mit der 1. Staffel von How I met im Auto, bis wir zu den Hot Springs in Mataranka kamen. Dort wurden wir weniger von den Quellen als von den Bewässerungsanlagen in 5 Metern Höhe nass.

Danach ging´s, wie beim ersten Trip, zum Daly Waters Pub um uns diesmal im ältesten Pub des Outback traditionsgemäß zu verewigen. Dafür opferten wir sogar 5 $, die wir in Gedenken an unsere Farmfamilie mit  „Fuck the Chicken“  aufpeppten.

Am nächsten Tag steuerten wir die Geisterstadt Castle Waters an, die außer einem leerstehenden Gebäude wenig Gruselfaktor bot. Deutlich beeindruckender waren hingegen die Devils Marbles, diewir zur Filmkulisse von `König der Löwen` kürten.

Am dritten Tag freuten wir uns auf die Zivilisation, die uns Alice Spings versprach. Die einzige richtige City im Outback bot außer der „ School of the Air“, die allen Kindern im Outback Schulbildung ermöglicht, nicht besonders viel.

 So verließen wir nach ein paar Stunden die Stadt, um die MacDonnell Ranges zu erkunden.  Die Ranges beeindruckten mit vielen Schluchten und Seen.

Am nächsten Morgen starteten wir eine 4-stündige Wandertour durch die Ranges, bei der wir das Highlight, den Lookout in eine Schlucht, verpassten. Dennoch war die Tour durch die Berge landschaftlich beeindruckend ;)

An Tag 5 unseres Trips erreichten wir zum Sunrise den Uluru, danach machten wir einen kurzen Abstecher zu den Olgas. Dann verbrachten wir den Tag im Cultural Information Centre und mit Staffel 2 von How I Met um auf den wolkenverhangenen und daher leider unspektakulären Sonnenuntergang zu warten.

Die Tour zum Kings Canyon am nächsten Tag, entschädigte mit dem ´Garden of Eden` und den atemberaubenden Schluchten der Bergkette. Am selben Tag erreichten wir die Border zu South Australia.

In Coober Peddy beeindruckte uns die niedliche unterirdische Kirche, das einzige unterirdische Hostel war uns mit 35$ aber zu teuer, und so fuhren wir bis nach Pimba, wo uns eine „kostenlose“ Dusche, für die man leider doch 2$ zahlen sollte, erwartete ( Camp6 wir sind enttäuscht!). So erfüllte der eigene Wasserkanister wie jeden Abend seinen Duschzweck.

Nun sitzen wir hier kurz vor Adelaide am Meer, haben mittlerweile die 3. Staffel von How I met your mother verschlungen und freuen uns in Adelaide die restlichen von Karsten zu saugen, und auch so soll die Stadt ganz nett sein ;)

Auffällig verrückt war auf dem Trip die Konfrontation mit dem heimischen Freiwild:

Wir trafen bunte Vogelschwärme und orientierungslose Kängurus, sowie einen hungrigen Esel und Dingo, außerdem säumten Wildpferde, Schafe, wie immer Kühe, Emus und zu unserer Freude Kamelkarawanen die Road. Auch Elefantenrennen ließen nicht lange auf sich warten, als uns mit gigangischen 5 km/h Unterschied Roadtrains in schleichenden, scheinbar nie endenden, Überholungsmanövern abzogen.

Wait for it -dary!

06November
2012

Crazy Australia

1. es kommt immer anders und 

2. als man denkt!

Das trifft wohl für keinen grade so gut zu, wir für uns ;)

Wieso?

Weil wir entgegen aller Planungen jetzt doch für eine Weile getrennt reisen ;)

Für Sandi steht jetzt vorraussichtlich 4 Wochen Mango picken an, und weil ich gegen den 

Mangosaft allergisch bin, haben sich unsere Wege getrennt...

Wie es jetzt weitergeht, steht noch in den Sternen, wenn es etwas neues gibt werde ich

berichten :)

23Oktober
2012

Fotos vom Litchfieldnationalpark & Zoo

23Oktober
2012

Fotos vom Roadtrip

07Oktober
2012

Unsere kleine Farm

Am naechsten morgen gings direkt Richtung Katherine auf eine Mangofarm, wo uns 20 Chinesen und ganz viele Wallabys empfangen haben.

Typisch australisch, hat sich der Arbeitsbeginn locker um eine Woche nach hinten verschoben, sodass wir uns eine schoene Zeit auf unseren Matratzen mit Air-condi, Stadt-Land-Fluss-Abwandlungen und ganz vielen Flimen vertrieben haben, weil wir das Gelaende nicht verlassen durften.

Nachdem wir etwas Druck gemacht haben, durften wir die Farm bis zum Start verlassen, und haben uns auf den Weg zum Litchfieldnationalpark gemacht.

Die Gegend ist unbeschreiblich, wir waren in Wasserfaellen schwimmen, Klippen springen und sind ueber die Felsen des Wasserfalls geklettert.

Am 2. Abend haben wir hautnah den Uebergang von Dry - zu Wetseason erlebt, als wir in Bikini unser Zelt aufbauen wollten fing es auf einmal an aus Eimern zu schuetten. Mit unserem 2-wheel-drive mussten wir den Park bei stroemenden Regen verlassen und haben am gleichen Abend im Hostel eingecheckt. Um etwas Geld zu sparen, teilen wir uns zu fuenft 2 Betten:D 

Dieses Geld geben wir heute Abend fuer ein Open - Air - Cinema am Strand aus :)

Morgen gucken wir uns die wilden Tiere ausnahmsweise mal hinter Gittern an, wenn wir in den Wildlife Park gehen.

Nach dem Grosseinkauf fuer 4 Wochen (mal sehen ob alles ins Auto passt) gehts zurueck auf die Singapur - grosse - Farm, wo uns Candy und co mit dem Besen fuer die Outdoorkueche (andere Geschichte :D) erwarten.

Liebe Gruesse in die Heimat :)

p.s.: unsere Schluderigkeit mit Fotos holen wir beim naechsten Eintrag nach - versprochen :)

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